Besonders gefaellt mir ja, dass im sogenannten kommunistischen China das Vermoegen so "gerecht" verteilt ist.
Aber Lybien besser als Daenemark? Merkwuerdige Statistik oder Zeit fuer den Daenischen Aufstand.
Einmal mehr ein interessanter Kurzbeitrag mit wertvollen Links zu verwandten Themen.
Als regelmässiger Leser der Weltwoche stellte ich auch fest, dass M. Gisler mit dem Thema des "Swiss Finish" ein Steckenpferd gefunden zu haben scheint.
Der "Swiss Finish" ist aus internationaler, marktwirtschaftlicher Sicht sicherlich ein kontroverses Thema. Tatsächlich kann es zumindest vorübergehend schwierig sein, wenn Banken in einem Land strengeren Anforderungen unterliegen als Konkurrenzbanken im Ausland. Im gleichen Zug muss jedoch auch betont werden, dass sich ausländische Staaten durch die exorbitante Schuldenwirtschaft in eine Art Knechtschaft gegeben haben.
Nun mal aber Hand aufs Herz: Hat die Schweiz nicht immer wieder durch kreative eigene Lösungen sich in der Welt eine beneidenswerte Stellung verschafft? Sind solid finanzierte Banken nicht auch ein Vorteil im internationalen Vermögensverwaltungsgeschäft?
In diesem Zusammenhang müsste man über längere Zeit auch mal den "risk adjusted return" des Investment Banking betrachten. Ich wäre nicht überrascht, wenn da frustrierend kleine Renditen rauskämen. Vielleicht kann ein Land froh sein, wenn der stark risikobehaftete Teil des Investment Bankings in ausländische Finanzplätze abwandern würde.
Und noch was: Sie nennen Herrn Gisler einen "Kolumnisten". Herr Gisler ist - zu guter Recht - ein Interessenvertreter eines für die Schweiz sehr wichtigen Wirtschaftsbereichs. Daher sollte er auch so benannt werden.
Nice commentary. Last week I was tipped off about this site and wanted to let you know that I have been gratified, going through your posts. I will be signing up to your blog's feed and will wait for your next post.
Meines Wissens sind die Aktienpreise der Schweizer Grossbanken seit Ankündigung der strengeren Regeln gestiegen. Entsteht aus Sicht der Nachhaltigkeit gar ein Wettbewerbsvorteil?
Ich muss schon sagen, dass es erstaunlich ist, wie diese Site Themen aufnimmt. Ich kenne kaum eine Seite, welche bezüglich der vorgegebenen Themen aktueller ist.
Betreffend dem Thema "Capital Requirements for Banks" kann ich den Researchern vom Max Planck I. und Stanford nur zustimmen. Es kann doch nicht sein, dass während der Krise die Steuerzahler einspringen müssen und sich bei Erholung Bank Manager bereits wieder über strengere Vorschriften mockieren. Es gilt jedoch einen guten Mittelweg zu finden. Im gestrigen Sonntag der AZ hatte es diesbezüglich eine gute Kolumne. Allzu starke Regulierung könnte tatsächlich dazu führen, dass das "too big to fail" Problem dadurch gelöst wird, dass verschlechterte Wettbewerbsfähigkeit zu einem Schrumpfen der Grossbanken führt. Bei guter Balance, auch wenn die Schweizer Vorschriften vordergründig etwas strenger sind, kann der Schweizer Finanzplatz gestärkt werden. Welcher High Net Worth möchte denn sein Geld in einem "Wackelgebilde" anlegen?
Ich würde empfehlen mal auf die Seite von WikiLeaks (http://213.251.145.96/) zu gehen und durchzulesen warum es da geht. Es geht und ging nie um Daten von Privatpersonen.
I think that the key factor to Switzerland's stability was (as always) the rich men's desire to have a safe place for their funds. It's happened during the world war and it's happened again during the recent crisis.
Nein Heinz, Ihre Schlussfolgerung ist völlig falsch.
Im Gegenteil, in der Statistik wurden die Pensionskassengelder nicht berücksichtigt. Entsprechend sind die Schweizer reicher als in der Statistik ermittelt(selbst wenn das nicht viel ausmacht).
Aber auch wenn ihre Schlussfolgerung falsch, war stimmt ihre Aussage, dass der Mittelstand schrumpft.
Da sind die Schweizer aber auch selber schuld, hätten sie ja in der letzten Abstimmung die Möglichkeit gehabt die Steuern gerechter für alle zu verteilen.
So ist das halt mit dem "dummen" Volk. Ihr Ziel ist es reich zu werden, da macht es sich schlecht des Zieles Vorzüge nehmen. Selbst wenn man es nie erreicht.
Danke für die Hinweise. Ich war erstaunt, wie gross das Medienecho auf das erwähnte Buch unmittelbar gewesen ist. Dies scheint ein Ausdruck dafür zu sein, wie stark das Thema der Vermögensverteilung polarisiert und emotionalisiert. Das mag u.a. damit zusammenhängen, dass der Mittelstand in der Schweiz tatsächlich immer mehr unter Druck gerät. Man mache nur mal die Rechnungen eines beispielsweise dreifachen Familienvaters mit einem Bruttosalär von CHF 8'500 Franken (wohlgemerkt ein Salär, das man nur mit guter Ausbildung erreicht). Nach Steuern, Krankenkasse, Miete, Nahrung verbleibt da nicht mehr viel - auch wenn nicht über die Stränge gehauen wird.
Bei Statistiken Aepfel mit Birnen zu vergleichen ist jedoch kein Ansatz.
Offenbar hat der schweizerische Staat weiterhin grosse freie Mittel um solche Investitionen allfällig zu tätigen. Ich würde daher vorschlagen, dass das Geld dem Bürger zurückgegeben wird. Er kann dann selber entscheiden, ob er das zurückerhaltene Geld in Ausbildung investieren will - oder in Ferien auf einer griechischen Insel....
Ich finde dies eine subtile Art auszudrücken, dass Investitionen die effizient eingesetzt und eng überwacht werden können, aber trotzdem einer breiteren Allgemeinheit zugute kommen, besser eingesetzt sind, als Beiträge in eine intransparente Situation mit sich zum Teil widersprechenden Interessenlagen.
Toller Job! Ich komme gerne zurück auf diese Seite. Frohe Weihnachten!
Herr Schindler preist im Interview die Errungenschaften der Wirtschaft und dem damit verbundenen herrschenden bzw. zunehmenden Wohlstand. Dass es allen sehr viel besser geht stimmt wahrscheinlich für die Kreise in denen er sich bewegt (Stichwort: Gewinnsteigerung des Schindler Konzerns). Es gab doch gerade kürzlich eine Nachricht betr. zunehmender Armut in der Schweiz (ich glaube der Begriff 'Armutskonferenz' - notabene für Armut in der Schweiz - ist ein Resultat dieses Jahrzehnts und des wirtschaftes Swiss Style). Das ganze tönt nach einer etwas verzerrten Wahrnehmung der Realität. Ich kenne z.B. Leute die von der vielgelobten Wirtschaft vor der Pensionierung kaltschnäuzig und kompensationslos auf die Strasse gesetzt wurden was dann den EBITDA noch ein wenig weiter nach oben treibt (geil) ohne Aussicht je wieder einsteigen zu können. Nun ich nehme es Herrn Schindler nicht übrig - er gehört zu der privilegierten Schicht die es sich aussuchen kann wo sie leben möchte, und wenn er mal in den Niederungen der Fabrik auftaucht werden sogar die Blätter der Pflanzen auf hochglanz poliert.
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How the US Department of State describes the investment climate in Switzerland: